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"Die traditionelle Entwicklung"

Aus dem 18.Jahrhundert heraus besteht der landwirtschaftliche Betrieb in Fortführung mindestens in der 5.Generation.
Die gärtnerischen Gemüsekulturen hielten nach der Jahrhundertwende so um 1900-1940 Einzug. Mit eines der ersten Gewächshäuser in Holzbauweise wurde in den 1920er Jahren am Siechhaus (heutige Auffahrt zur Umgehungsstraße neben dem E-Center) errichtet und mit Koks beheizt.
Ein Tierbestand der als Arbeitstiere und zur Selbstversorgung diente wurde im Zuge der Mechanisierung im Jahr 1960 abgeschafft. Seinerzeit entstanden dann die ersten Gewächshäuser aus Stahl wobei ein 100qm Haus nebst neuer Heizung im jetzigen Betrieb aufgerichtet wurde. Dieses „kleine Haus“ dient heute noch für die Jungpflanzenanzucht. Weitere Gewächshäuser wurden dann 1964 und 1975 gebaut.

In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wurde das Gemüse hauptsächlich in der naheliegenden Großstadt Würzburg vermarktet.
Nach der Gründung der Vermarktungs-Genossenschaft Großmarkt Kitzingen kam das Gemüse durch den gemeinschaftlichen Verkauf vorerst mit der Bahn, später dann mit LKW´s auch auf andere Märkte z.B. Nürnberg, München, Stuttgart, Berlin.
Seit 1985 wurde die Gärtnerei auf den ökologischen Anbau umgestellt und ab 1986 durch die Kontrollstelle IMO nach Öko-Richtlinien kontrolliert.
Mit der Umstellung wurde auch der Direktverkauf in unserem Hofladen begonnen und die regionale Vermarktung angestrebt.
Nach 1990 wurde der Betrieb weiter modernisiert, Ausbau der Gewächshausheizung, Einbau eines Energiesparschirms, Abriß alter Gebäudeteile und Neubau eines Kühlhauses, Auslieferung unserer Erzeugnisse an unsere regionalen Kunden aus dem Naturkosteinzelhandel und der Gastronomie.